10 / 100

1. C.A.R. Team Ferlach

Karawanken-Rallye
1970 bis 1989

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Die Zeit war reif. Rallyevorbilder wie die legendäre Monte Carlo Rallye, die Semperitrallye oder Alpenfahrt sorgten 1968 auch in der Büchsenmachermetropole Ferlach für interessierte Bleifußpiloten, die sich wöchentlich bei den Klubabenden des »1. C.A.R. Teams Ferlach« trafen. Der Traum von einer eigenen Rallye wurde zwei Jahre später wahr. 1970 fiel die Startflagge zur »1. Karawankenrallye«. Ganze zwei Sonderprüfungen waren zu bewältigen. Wolfram Isopp (Renault Gordini) mit Gattin ließ sich als Sieger feiern. Ein Jahr später wiederholte Isopp seinen Auftaktsieg mit einer Renault Alpine A 110.

Herzstück in den ersten Rallyejahren war die SP Drauauen. Bei der Wasserdurchfahrt spielten sich immer wieder Tragödien ab. So mancher Motor »ertrank« dort in den Fluten. So entstand die Bezeichnung »Karawanken Safari«. Für Österreichs späteren Afrika Safari Spezialisten Rudi Stohl, damals noch mit einer Lada unterwegs, waren die Drauauen erstes authentisches Übungsgelände für spätere Aufgaben.

1972 feierte Franz Wittmann im VW Käfer 1302 S seinen ersten großen Triumph. Insgesamt feierte Wittmann bei der Karawankenrallye 7 Gesamtsiege. Lokalmatador, der St. Veiter Klaus Russling, flog 1973 und 1974 auf Porsche 911 zum Sieg. Georg Fischer, Sepp Haider und Raimund Baumschlager waren weitere prominente Sieger. Für Österreichs ersten Gesamtsieg eines Damenteams bei einem Rallye Staatsmeisterschaftslauf sorgten 1986 die Wienerin Gaby Husar mit ihrer Kärntner Beifahrerin Sissy Fekonia.

Stets hoch war die Ausfallsquote dieser Rallye. Dafür sorgten selektive Sonderprüfungen wie die erwähnten Drauauen, der Schaidasattel, Brückl – Diex – Grafenbach, der Rabenberg, die SP Gotschuchen – Rauth oder jene in der Ratz-Schottergrube in Kirschentheuer. 1973 – die Rallye wurde trotz Benzinkrise durchgeführt – titelte die Kärntner Tageszeitung mit »Automord auf Raten«, die Piloten sorgten dafür. So schlug Alfred Dixer damals mit seinem Porsche Carrera in Zell Freibach einen Salto mortale. 

Sein Beifahrer Hans Schönlieb hatte nach diesem Zeitlupen-Überschlag genug, stieg aus und suchte das Weite. Gerhard Kalnay wiederum räumte mit seinem Anessi-Ascona beim Gasthaus Wegscheider die wohl leeren Gasthausbänke ab. 1978 stand die »9. int. Atrium Sauna Karawankenrallye« unter keinem guten Stern. »Anschläge« auf Klaus Russling, Georg Fischer und Co. sorgten für Tumulte und Proteste. Steine und Holz in der SP Drauauen und ein herunter gelassener Schranken auf SP Tratten waren die Ursachen. Damit nicht genug, wurde die Rallye auch noch vom schweren Unfall des damals 33 jährigen Fahrtleiters Ing. Herbert Bucher, der beim Überprüfen der SP Eisenkappel-Schaidasattel nahe der Ebriacher Kirche von der Fahrbahn abkam, überschattet. Bucher ist seither querschnittgelähmt und übt im Klub die Agenden des Kassiers aus.

Der Saalbacher Sepp Haider war dank seiner atemberaubenden Driftwinkel der Publikumsliebling, siegte gleich 5 Mal in Ferlach. Die letzte Karawankenrallye 1989 gewann Raimund Baumschlager auf Golf GTI, heute der einzige noch aktive Fahrer. Was 1970 als »Total Tank Rumwolf Karawankenrallye« begann, als »Anzug Salon, Atrium – Sauna und Kärnten Karawankenrallye« fortgesetzt wurde, ging 20 Jahre später als »Varta-Karawankenrallye« in Pension. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen zwangen die Funktionäre des »1. C.A.R. Team Ferlach« zum Umdenken und so verschwand die Karawankenrallye aus den Terminkalendern um jetzt 18 Jahre später als »GEWISTA Karawanken Classic« zurück zu kommen.

1970 – 1989

Sieger der Karawanken-Rallye

1989

1. PLATZ
Raimund Baumschlager
Mathias Feltz
A/D
VW Golf GTI 16V

2. PLATZ
Sewi Hopfer
Otto Schönlechner
A/A
Ford Sierra Cosworth

3. PLATZ
Filzmoser
Mitterbauer
A/A
VW Golf GTI 16V

1988

1. PLATZ
Franz Wittmann
Jörg Pattermann
A/A
Lancia Delta HF 4WD

2. PLATZ
Wilfried Wiedner
Thomas Zeltner
A/A
Mazda 323 turbo 4WD

3. PLATZ
Raimund Baumschlager
Wolf
A/A
VW Golf GTI 16V

1987

1. PLATZ
Franz Wittmann
Jörg Pattermann
A/A
Lancia Delta HF 4WD

2. PLATZ
Carlsson
Carlsson
S/S
Mazda 323 Turbo 4WD

3. PLATZ
Sepp Haider
Ferdinand Hinterleitner
A/A
Opel Kadett GSi

1986

1. PLATZ
Gabi Husar
Sissi Fekonja
A/A
Porsche 911

2. PLATZ
Pfeifer
Hubert Stadler
A/D
Toyota Corolla GT 16V

3. PLATZ
Ernst Harrach
Harald Reitler
A/A
Citroen Visa 4×4

1985

1. PLATZ
Sepp Haider
Ferdinand Hinterleitner
A/A
Opel Manta 400

2. PLATZ
Wilfried Wiedner
Zehetner
A/A
Audi quattro

3. PLATZ
Pfeifer
Hubert Stadler
A/D
Opel Manta 400

1984

1. PLATZ
Sepp Haider
Ferdinand Hinterleitner
A/A
Opel Manta 400

2. PLATZ
Georg Fischer
Michael Weinzirl
A/A
Mitsubishi Lancer Turbo

3. PLATZ
Eric Wallner
Grösslhuber
A/A
Ford Escort RS

1983

1. PLATZ
Franz Wittmann
Dr. Kurt Nestinger
A/A
Audi quattro

2. PLATZ
Gerhard Kalnay
Ferdinand Hinterleitner
A/A
Opel Ascona 400

3. PLATZ
Sepp Haider
Peter Vogel
A/A
Audi 80 quattro

1982

1. PLATZ
Sepp Haider
Jörg Pattermann
A/A
Opel Ascona 400

2. PLATZ
Gerhard Kalnay
Ferdinand Hinterleitner
A/A
Opel Ascona 400

3. PLATZ
Georg Fischer
Michael Weinzirl
A/A
Opel Mattig Ascona 400

1981

1. PLATZ
Sepp Haider
Jörg Pattermann
A/A
Opel Ascona 400

2. PLATZ
Franco Ceccato
de Antoni
I/I
Fiat 131 Abarth Rally

3. PLATZ
Andrea Zanussi
Boer
I/I
Porsche 911 RS

1980

1. PLATZ
Harald Demuth
Arwed Fischer
D/D
Opel Ascona 400

2. PLATZ
„Didi“
„Pauli“
I/I
Fiat 131 Abarth Rally

3. PLATZ
Franz Wittmann
Dr. Kurt Nestinger
A/A
Audi 80 GTE

1979

1. PLATZ
Franz Wittmann
Traude Schatzl
A/A
Porsche 911

2. PLATZ
Georg Fischer
Harald Gottlieb
A/A
Datsun 260 Z

3. PLATZ
John Peter Bittner
Josef Boruta
D/A
Opel Kadett GTE

1978

1. PLATZ
Sepp Haider
Jörg Pattermann
A/A
Opel Kadett GTE

2. PLATZ
Klaus Russling
Ernst-Karl Koschutnig
A/A
Porsche Carrera

3. PLATZ
Peppo Sulc
Claus Neuberger
A/A
Porsche Carrera

1977

1. PLATZ
Franz Wittmann
Dr. Kurt Nestinger
A/A
Opel Kadett GTE

2. PLATZ
Sepp Haider
Jörg Pattermann
A/A
Opel Ascona 19 SR

3. PLATZ
Wilfried Wiedner
Alois Felser
A/A
Fiat Abarth Spider

1976

1. PLATZ
Franz Wittmann
Traude Schatzl
A/A
Opel Kadett GTE

2. PLATZ
Georg Fischer
Adamec
A/A
Datsun 260 Z

3. PLATZ
Robert Öhler
Zocher
A/A
Opel Ascona

1975

1. PLATZ
Georg Fischer
Harald Gottlieb
A/A
Opel Anessi Ascona

2. PLATZ
Hans Schönlieb
Norbert Juch
A/A
BMW 2002 ti

3. PLATZ
Helmut Zitta
Harald Reitler
A/A
Datsun 100 A

1974

1. PLATZ
Klaus Russling
Wolfgang Weiss
A/A
Porsche Carrera RS

2. PLATZ
Erich Haberl
Ossi Schurek
A/A
Fiat 124 ST

3. PLATZ
Heinz Einberger
Gunther Böhs
A/A
BMW 2002 ti

1973

1. PLATZ
Klaus Russling
Werner Pucher
A/A
Porsche Carrera RS

2. PLATZ
Walter Wieltschnig
Gottfried Fabian
A/A
BMW 2002 ti

3. PLATZ
Hans Steinwender
NN
A/A
Fiat 124 ST

1972

1. PLATZ
Franz Wittmann
NN
A/A
VW 1302 S

2. PLATZ
Kurt Buchleitner
NN
A/A
Opel Manta

3. PLATZ
Eduard Kac
NN
A/A
BMW 1602ti

1971

1. PLATZ
Wolfram Isopp
N. Isopp
A/A
Renault Alpine

2. PLATZ
Siegfried Stromberger
NN
A/A
Porsche 911

3. PLATZ
Kurt Buchleitner
NN
A/A
Opel Manta

1970

1. PLATZ
Wolfram Isopp
N. Isopp
A/A
Renault Gordini

2. PLATZ
Horst Fessl
NN
A/A
Renault Gordini

3. PLATZ
Klaus Russling
NN
A/A
Porsche 911 S